Es sollte sich herumgesprochen haben, daß die Stärke des Internet die große Flexibilität in der Darstellung ist. Webseiten sind keine Gemälde - und sind nicht aus Papier -, sie können sich der Umgebung des Nutzers anpassen. Diese Erkenntnis muss sich allerdings offenbar noch verbreiten, denn die Normalität sind fixe Layouts. Flexible Layouts, die sich mit der Größe des Browsers oder der Schriftgröße skalieren, sind technisch schon länger möglich. Es fehlt derzeit anscheinend an der Akzeptanz auf Kundenseite und möglicherweise auch an entsprechend denkenden Grafikern und Entwicklern.
Unter Frontend-Entwicklern gibt es einige leidenschaftliche Befürworter flexibler Layouts. Dirk Jesse, der Entwickler des YAML-Frameworks, ist einer von ihnen. Er hat in einem langen Artikel die gängigen Argumente gegen flexible Layouts aufgelistet und versucht, sie zu entkräften. Der Artikel ist ein interessantes und leidenschaftliches Plädoyer für die Ausnutzung der Stärken des Internet.
Unter http://blog.seibert-media.net/2006/04/web-technologien/argumente-fuer-ein-fixiertes-oder-variables-fluessiges-elastisches-layout/ hatte ich mich auch schon einmal an dem Thema versucht. Es ist nett zu sehen, dass es auch in anderen Agenturen an Aktualität nicht eingebüßt hat.