Reflow Gecko

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Reflow bezeichnet den Prozess bei dem die Layout Engine des Browsers die Geometrie und Position der darzustellenden Elemente berechnet. Dieser Prozess wurde bei der Entwicklung von Gecko 1.9 deutlich verbessert. Diese neue Gecko Version ist Bestandteil von Firefox 3.

Und wer schon immer mal wissen wollte, wie der Firefox die Seiteninhalte berechnet, sollte einen Blick auf folgende Videos werfen. Satoshi Ueyama hat das Programm "Inside Gecko" in Processing geschrieben, das den Seitenaufbau verzögert darstellt.

Reflow von Mozilla.org:




Reflow von Google.co.jp:




Reflow von Wikipedia:

Flexible oder fixe Layouts

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Es sollte sich herumgesprochen haben, daß die Stärke des Internet die große Flexibilität in der Darstellung ist. Webseiten sind keine Gemälde - und sind nicht aus Papier -, sie können sich der Umgebung des Nutzers anpassen. Diese Erkenntnis muss sich allerdings offenbar noch verbreiten, denn die Normalität sind fixe Layouts. Flexible Layouts, die sich mit der Größe des Browsers oder der Schriftgröße skalieren, sind technisch schon länger möglich. Es fehlt derzeit anscheinend an der Akzeptanz auf Kundenseite und möglicherweise auch an entsprechend denkenden Grafikern und Entwicklern.

Unter Frontend-Entwicklern gibt es einige leidenschaftliche Befürworter flexibler Layouts. Dirk Jesse, der Entwickler des YAML-Frameworks, ist einer von ihnen. Er hat in einem langen Artikel die gängigen Argumente gegen flexible Layouts aufgelistet und versucht, sie zu entkräften. Der Artikel ist ein interessantes und leidenschaftliches Plädoyer für die Ausnutzung der Stärken des Internet.

Barrierefreie Zukunftsperspektiven

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Die Aktion Mensch lud am 6. Mai zu einer Fachtagung zum barrierefreien Web in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen. 300 Experten, Interessierte und Betroffene diskutierten „Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet". In diesem Rahmen wurden anfangs die Ergebnisse einer breit angelegten Studie über die Nutzung von Web 2.0-Angeboten durch Behinderte vorgestellt, später dann der Startschuss für den renommierten BIENE-Award gegeben.

In 16 Workshops diskutierten die Teilnehmer fleissig mit eingeladenen Experten, manchmal hart am Thema des Workshops vorbei, aber immer mit dem Fokus auf das barrierefreie Internet.
Alle Workshops und die beiden Plenarveranstaltungen wurden live ins Internet gestreamt; die Zuschauer konnten nicht nur zuschauen, sondern auch kommentieren und nutzten dies auch hin und wieder. Insgesamt schauten etwa 2 500 Menschen der Veranstaltung über das Internet zu. Demnächst wird es alle Aufnahmen bearbeitet auch zum nachträglichen Schauen bzw. Download geben. Eine tolle Dienstleistung.

AIR-Applikation für Codeschnipsel

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Bei jedem von uns fallen immer mal wieder Codeschnipsel an, die man gerne wiederverwenden möchte. Anstatt diese in einem Wiki oder auf dem Filesystem zu sammeln kann man diesn nun auch in einer netten AIR-Applikation namens Snippely  tun. Diese wurde auf Basis der mootools erstellt und liegt auch im Quellcode vor. Sie bietet sich also auch an, die Erstellung von AIR-Applikationen zu studieren.

Flash-Player-Switcher

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Für Firefox gibt es eine nette Extension, um unterschiedliche Flash-Player-Versionen zu testen: den Flash-Player-Switcher . Die Extension ist leider schlappe 14 MB groß, weil der Entwickler für alle drei Betriebssysteme viele Player-Versionen eingebaut hat. Derzeit sind folgende Versionen eingebaut:

  • 4.0 r28
  • 6.0 r79
  • 7.0 r63
  • 8.0 r24
  • 9.0 r28
  • 9.0 r45

Fileuploads stylen

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Die Anforderungen an eine moderne Webseite / Webapplikation sind klar — alle Elemente sollen konsistent im eigenen Design dargestellt werden. Das erleichtert dem Benutzer die Navigation und schafft ein ansprechendes Interface.

Es gehört zum Standard das Formulare im Internet nicht nur Eingabefreundlich und Übersichtlich strukturiert werden, sondern sich auch nahtlos in Ihre Umgebung einpassen. Mit CSS-Mitteln ist es auch kein Problem mehr diese Vorgaben zu erfüllen, jedoch stellen Eingabefelder für Dateiuploads hier einen Sonderfall dar.
Mit Blick auf maximale Sicherheit stellen Browser die "Durchsuchen"-Schaltfläche immer im Stil des jeweiligen Betriebssystems dar. Reines CSS ermöglicht es nicht das Aussehen anzupassen.
Dadurch wirkt ein Dateiupload in Formularen immer befremdlich, weil es sich so gar nicht in die Seite einschmiegt — ein Ärgernis.

Abhilfe will hier ein Plugin für JQuery schaffen. Sofern Javascript aktiviert ist, erscheint der Dateiupload in neuem Glanz. Das Formular bleibt aber auch ohne Javascript benutzbar.

Ein erster Test in Firefox 2, Opera 9, Internet Explorer 6+7 sowie Safari 3 (Windows) hinterlässt einen guten Eindruck des Plugins.

Warum?

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Weil wir es können ;-)

Zuerst, aber nur heute, ein Blick auf das was bisher geschah: in den nächsten Tagen werden wir 12 (!) - das waren bisher 12 spannende Jahre: angefangen mit HTML 1.0 & /cgi-bin, dann das erste eigene Perl-Framework, später WebObjects gefolgt von ersten Gehversuchen in Java.

Heute immer noch viel Java, aber auch .NET, PHP & RoR - neben den Entwicklungen auf der Server-Seite hat sich aber vor allem das Frontend gewandelt.

Inzwischen sind wir "rich" geworden: AJAX, JavaScript, CSS, XHTML, Blitz & vielleicht auch bald Silberlicht haben das Medium weit mehr gewandelt als der Sprung von Java 2 auf Java 6. Die klaren Grenzen zwischen Frontend und Server lösen sich an verschiedenen Stellen auf, gewohnte Prozesse und Modelle in unseren Köpfen müssen wir anpassen, um die Möglichkeiten immer wieder neu zu entdecken und "unser" Medium mit zu entwickeln.

Unser Ziel war und ist aber immer noch das gleiche: dem interaktiven Konsumenten Lösungen anzubieten mit denen er kommunizieren, kaufen, ersteigern, reservieren oder buchen kann.

Jeden Tag sollten wir neu denken, experimentieren, gewohntes Terrain verlassen, um Lösungen zu schaffen, die ein wenig Morgen im Heute sind.

In einigen Tagen werden wir nun "realtime", die nächste next steht vor der Tür und wir freuen uns auf spannende Referenten und 1.000 Gäste. Kurz vorher starten wir aber hier: der Geek (vgl. Wikipedia) in uns muss an die Öffentlichkeit, ihr habt es sicher schon gemerkt: hier geht es vor allem um Technik.

Damit genug der Vorrede, der nächste Beitrag geht dann auch schon ums Thema!